Unser Umfeld
Dörfer & Patenkapelle
Die Ortschaften unseres Einzugsgebiets, die Kirchengemeinde St. Georg und unsere Freundschaft nach Polch.
Einzugsbereich
Acht Ortschaften, ein Musikverein
Der Einzugsbereich des Musikvereins Renhardsweiler erstreckt sich über die Ortschaften der Kirchengemeinde St. Georg: Bierstetten, Renhardsweiler, Steinbronnen, Oberatzenberg und Schwemme. Durch ihre Nähe zur Kirchengemeinde und mangels einer eigenen Kapelle zählen zusätzlich Badhaus, Braunenweiler und Lampertsweiler dazu.
Durch wiederkehrende Veranstaltungen sind wir mit diesen Ortschaften das ganze Jahr über verbunden.
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Weihnachtsspielen
In allen Ortschaften
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Volkstrauertag
Braunenweiler und Renhardsweiler
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Vatertagsfest
Bierstetten
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Waldweihnacht
Lampertsweiler
Ortschaft
Renhardsweiler
1241Erstnennung
686 müber N.N.
~270Einwohner
Erstmals im Jahr 1241 als „Reinoldswiler“ genannt. Die Salemer Urkunden belegen, dass von 1260 bis 1334 im hochgelegenen Ort ein Ortsadel seinen Sitz hatte – eine eigene österreichische Vogtei. Von einem Schloss wurde bis heute keine Spur gefunden.
1424 kam die Vogtei an die Patrizierfamilie Brandenburg bei Biberach, die den Ort 1503 an die Truchsessen von Waldburg verkaufte. Etwa hundert Jahre später wurde Renhardsweiler erstmals urkundlich als Pfarrort für Bierstetten und Steinbronnen genannt.
1746 kam der Ort im Tausch gegen Allmannsweiler zum Amt Bierstetten und an Königsegg, 1788 an das Stift Buchau, 1803 an das Haus Thurn und Taxis – und 1806 wie fast ganz Oberschwaben an Württemberg. 1817 vergrößerte man gemeinsam die dem heiligen Georg geweihte Kirche.
1892/93 entstand die Wasserversorgung, 1894 die Spar- und Darlehenskasse – Initiativen des Pfarrers Fiesel. 1975 wurde Renhardsweiler mit der Gemeindereform in die Stadt Saulgau eingegliedert.
Heute prägen Kindergarten Regenbogen, Grundschule und Aicher-Scholl-Schule sowie die Vereine – Liederkranz, Musikkapelle und Sportverein – das rege gesellschaftliche Leben. Nach dreijähriger Bauzeit wurde im Juni 2011 das neue Dorfgemeinschaftshaus eingeweiht.
Ortschaft
Bierstetten
Ein Amt Bierstetten ist bereits 1009 urkundlich genannt und gehörte mit Steinbronnen, Allmannsweiler und Bondorf zur Vogtei Saulgau. Über die Nellenburger kam die Vogtei 1211 als Schenkung an Konrad von Waldburg.
Es folgte eine lange Reihe wechselnder Herren: 1282 Walter von Warthausen, 1295 Herzog Albrecht von Österreich, 1315 Graf Friedrich von Montfort, 1334 der Bischof von Konstanz, 1352 die Grafen von Hohenberg, 1386 die Truchsessen von Waldburg, 1414 Herzog Sigismund, 1433 die Freiherren von Reischach, 1480 Eberhart I. von Sonnenberg, 1588 die Grafen von Zimmern und später Berthold von Königsegg.
1786 verkauften die Grafen von Königsegg das Amt mit Steinbronnen und Bondorf an das Damenstift Bad Buchau. Mit der Säkularisation 1803 kam es an Thurn und Taxis, 1806 zum Königreich Württemberg.
1616 wurde Bierstetten dem Pfarrherren von Renhardsweiler anvertraut; 1933 schloss man beide Gemeinden erneut zu einer Bürgermeisterei zusammen, die Bürgermeister Josef Hirschle bis zum 18. Mai 1945 verwaltete.
1906 waren Pfarrer Fiesel und Schultheiß Straub die Initiatoren für den Bau der Bierstetter Kapelle – errichtet an der Stelle eines Kapellchens aus etwa 1770 und im September 1906 vom Weihbischof von Rottenburg zu Ehren des heiligen Josef eingeweiht.
Ortschaft
Steinbronnen
Eingebettet in einen Tobel, der von den Renhardsweiler Höhen in die Saulgauer Ebene führt, liegt das idyllische Steinbronnen. Das erste schriftliche Zeugnis von „Steinbrunnen“ stammt aus dem Jahr 1095.
Dass Steinbronnen seit Menschengedenken ein Teilort von Bierstetten war und mit diesem in die Grafschaft Friedberg-Scheer einverleibt wurde, erklärt sich mit den im Mittelalter üblichen Besitzverschiebungen.
Besonderes Merkmal des kleinen Ortes ist die im Jahr 1900 errichtete Lourdesgrotte. Die Idee, in einer verlassenen Kiesgrube eine Andachtsstätte zu Ehren der Gottesmutter von Lourdes einzurichten, kam vom bis heute unvergessenen Pfarrer Fiesel.
Weitere Ortschaften im Einzugsgebiet
- Braunenweiler
- Lampertsweiler
- Oberatzenberg
- Schwemme
- Badhaus
Kirchengemeinde
Eng verbunden mit St. Georg
Der Musikverein Renhardsweiler ist mit der katholischen Kirchengemeinde St. Georg Renhardsweiler eng verbunden. Schon die Gründung des Vereins ging auf eine Initiative des damaligen Pfarrers zurück – die ersten Proben fanden im Pfarrhaus statt.
Das Einzugsgebiet des MVR entspricht dem Gebiet der Kirchengemeinde, im Laufe der Zeit erweitert um Braunenweiler und Lampertsweiler.
- Begleitung der Fronleichnamsprozession
- Marienandacht in der Lourdesgrotte Steinbronnen
- Feste der Kirchengemeinde im Dorfgemeinschaftshaus
- Weihnachtsspielen in allen Ortsteilen
- Erstkommunion, Jahrgängerfest und Volkstrauertag vor der Kirche
- Blutritt in Weingarten mit der Blutreitergruppe der Pfarrei
Patenkapelle
Musikverein Polch
1954 wurde der Musikverein Polch als Fanfarencorps gegründet. Im Laufe der Jahre entwickelte sich das Corps zu einem gemischten Orchester und wurde dann eine reine Blaskapelle.
Polch ist eine Stadt im Landkreis Mayen-Koblenz in Rheinland-Pfalz und liegt rund 400 km von Renhardsweiler entfernt.
Die Freundschaft zu den Musikkameraden aus Polch begann 1970: Anlässlich unseres Zeltfestes durften wir die Polcher in Renhardsweiler begrüßen, im folgenden Jahr fand der Gegenbesuch statt. Der letzte Besuch in Polch war 2004 zum 50-jährigen Bestehen des Musikvereins Polch.
1954Gegründet
1970Freundschaft
400 kmEntfernung
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